wahl-o-mat zur Bundestagswahl 2009
Am 27. Sep. 2009 steht die Bundestagswahl in Deutschland an. Nach vier Jahren der großen Koalition aus SPD und CDU unter der Leitung von Angela Merkel (CDU) stellt sich die Regierung der Nichtbestätigung. Eigentlich wollen die beiden großen Volksparteien (ist die SPD eigentlich noch eine Volkspartei bei den derzeit veröffentlichten Umfragewerten?) die Koaliation vom Wähler nicht bestätigt bekommen und lieber wieder eigene Wege gehen. Die CDU möchte eine Koalition mit der FDP und die SPD eine mit dem Bündnis 90/die Grünen eingehen. Ob sie ihr Ziel schaffen, bleibt die große Frage. Und haben wir am Ende wieder eine große Koalition? Wir werden es sehen.
Für die Vorbereitung auf die Wahl sind die Parteiprogramme eine gute Idee, aber auch sehr trockene Materie. Interessante Wahlveranstaltungen der Spitzenpolitiker finden zu einer Zeit statt, wo ich als normaler Arbeitnehmer noch arbeiten muss. Also bleiben mir die Diskussionen im Fernsehen oder der wahl-o-mat. Im Fernsehen ist das so eine Sache mit den Politikern. Zur Zeit kommt noch keine echte Diskussion auf und die Kontrahenten treffen meist auch nicht direkt aufeinander.
Bleibt der wahl-o-mat. Auch bei hamburg.de wird dieser wieder betrieben. Die Idee ist eigentlich ganz einfach. Anhand von Fragen und den gegebenen Antworten wird eine Matrix aufgebaut und die gewichtete Übereinstimmung der persönlichen Meinung mit den Parteiprogrammen vorgenommen. Aber gegenüber dem ersten wahl-o-mat ist die Version für die Bundestagswahl 2009 eine Enttäuschung. Anhand der Fragen erkennt der politisch interessierte User sofort für welche Partei die eine oder andere Aussage steht. Schade finde ich auch, dass am Ende der Auswertung nicht alle Parteien in der Gegenüberstellung angeboten werden. Je nach Auswahl der Parteien verändert sich die Rangfolge für die Wahlempfehlungen.
Meine Reihenfolge ist wie folgt: 1. Piraten, 2. FDP, 3. Grüne, 4. CDU, 5. SPD, 6. Die Linke – ob ich aber in 3 Wochen so wählen werde, steht bei mir immer noch völlig in den Sternen, denn ich gehöre noch zu den unentschlossenen Wählern.




