where’s the beef – nativ App oder WebApp
Ich habe schon mehrfach über die Erstellung von nativ Apps nachgedacht. Ich bin immer noch der Meinung, dass es nur wenige Anläße gibt, wirklich eine nativ App zu entwickeln (und damit auch für alle relevanten Betriebssysteme). Ein gutes Beispile ist hier die Call a Bike App von der Deutschen Bahn. Hier wird ein Geschäftsprozess für das Ausleihen von Stadträdern abgebildet; in einer WebApp würde dieser Prozess wahrscheinlich nicht so elegant lösbar sein.
Für normale Nachrichten oder Service-Auskunftssysteme reicht aber immer eine normale WebApp aus. Also Webseiten, die mit einem speziellen auf mobile Endgeräte optimierten JavaScript-Framework arbeiten. Bei hamburg.de haben wir hier sehr gute Erfahrungen mit dem JQueryMobil Framework gemacht. So ist der neue Auftritt von mobil.hamburg.de nun für viele Smartphones optimiert worden, ohne das viele eigenständige Apps pro Betriebssystem erstellt wurden. Auch wirtschaftlich hat dies erhebliche Vorteile.
Natürlich gibt es bei WebApps heute noch einen gravierenden Nachteil. Abo-Modelle für Premium-Content können über eine WebApp noch nicht für die User-optimiert erstellt werden. Die Usability ist für die meisten User einfach noch nicht gegeben. Aber die Entwicklung wird hier weiter gehen und wir werden in nicht mehr all zu langer Zeit auch hier erhebliche Verbesserungen sehen.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema:
- mein Beitrag auf dem Unternehmensblog von hamburg.de: mobil.hamburg.de im neuen Gewand
- Klas Roggenkamp von compuccino.com: Mobile Apps – Where’s the beef?
One Comment to “where’s the beef – nativ App oder WebApp”
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Ich selbst präferiere mobile Web Apps, da sie sich dank neuer Technologien und Standards den nativen Apps mehr und mehr annhähern.
Deshalb trage ich Vorteile der Web Apps und interessante Beispiele zusammen.
http://marketing-apps.blog.de/
Viele Grüße, Robert