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	<description>Jörg-M. Dienemann über IT, Web 2.0, Politik und den großen Rest</description>
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		<title>Wie das Internet seit 20 Jahren funktioniert</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 08:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die meisten ist das Netz ein Buch mit sieben Siegeln &#8211; trotzdem nutzen sie es jeden Tag. Aber genauso wie ein Autofahrer weiß, welchen Kraftstoff er tanken muss, wie er den Ölstand messen kann und im Notfall ein Reifen wechseln kann, so sollte ein Netz-User ganz grob wissen, wie das Netz funktioniert. Denn wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Für die meisten ist das Netz ein Buch mit sieben Siegeln &#8211; trotzdem nutzen sie es jeden Tag. Aber genauso wie ein Autofahrer weiß, welchen Kraftstoff er tanken muss, wie er den Ölstand messen kann und im Notfall ein Reifen wechseln kann, so sollte ein Netz-User ganz grob wissen, wie das Netz funktioniert. Denn wenn ein User dies ungefähr weiß, dann verhält er sich im Netz auch anders und geht mit seinen Daten verantwortungsbewußt um. Wenn ein Nutzer es nicht weiß, dann tankt er im übertragenden Sinn auch Diesel in einen Benzinmotor oder läßt den Motor ohne Öl trocken laufen. Den Schaden an seinen Fahrzeug, an seinen persönlichen Daten muss dann jeder selber tragen.</p>
<h2><strong>So funktioniert das Internet!</strong></h2>
<p>Schauen Sie sich die folgende Grafik an. Wissen Sie wie die einzelnen Einträge in der Grafik erzeugt werden? Wenn nein, dann lesen sie weiter! Wenn ja, dann ist alles nachfolgende uninteressant &#8230;</p>
<p><img style="border: 2 px solid black;" src="http://tilli.me/privacyimg/einbild.png" alt="PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel." width="400" height="400" /></p>
<p>Die sehr <a title="Der Facebook-Like-Button oder wie das Netz seit 20 Jahren funktioniert" href="http://www.henning-tillmann.de/2011/10/der-facebook-like-button-oder-das-datenschutzproblem-seit-20-jahren-privacyimg/" target="_blank">anschaulige Erklärung für dieses Verhalten</a> und auch der Urheber des eingebundenen Skripts, welches die obige Grafik erzeugt hat, kann auf der Seite von <a title="Blog von Henning Tillmann" href="http://www.henning-tillmann.de/" target="_blank">Hinnig Tillmann</a>nachgelesen werden.</p>
<h2><strong>Und was heißt das jetzt?</strong> Die Konsequenzen!</h2>
<p>Jetzt versteht wirklich jeder, warum unsere Datenschutzgesetzte nicht mehr auf die heutige Zeit passen. Somit ist die Politik gefordert hier entsprechende gesetzliche Anpassungen an die heutige Zeit vorzunehmen. Aber die Politik muss das Netz auch als Chance sehen und nicht als Bedrohung. Und es sollten die gleichen Rechte im Netz gelten wie in der realen Welt. Grundsätzlich sollte das Netz frei und von jedem nutzbar sein. Der User im Netz darf nicht unter Generalverdacht gestellt werden, nur weil es einige schwarze Scharfe im Netz gibt. Vergleichbar zum Straßenverkehr sollte die Nutzung des Netzes mit stichpunktartiger Überwachung kontrolliert werden, dass sich jeder an die geltenden Gesetze hält. Das Gesetz sollte der Polizei aber auch das Recht geben, schwarze Scharfe im Netz mit allen Mitteln zu überführen, wenn es einen berechtigten Anfangsverdacht gibt.</p>
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		<title>where&#8217;s the beef &#8211; nativ App oder WebApp</title>
		<link>http://klarekante.de/blog/2011/07/04/where-is-the-beef-nativ-app-oder-webapp/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 07:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles Internet]]></category>
		<category><![CDATA[nativ App]]></category>
		<category><![CDATA[WebApp]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe schon mehrfach über die Erstellung von nativ Apps nachgedacht. Ich bin immer noch der Meinung, dass es nur wenige Anläße gibt, wirklich eine nativ App zu entwickeln (und damit auch für alle relevanten Betriebssysteme). Ein gutes Beispile ist hier die Call a Bike App von der Deutschen Bahn. Hier wird ein Geschäftsprozess für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2011%2F07%2F04%2Fwhere-is-the-beef-nativ-app-oder-webapp%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2011%2F07%2F04%2Fwhere-is-the-beef-nativ-app-oder-webapp%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Ich habe schon mehrfach über die Erstellung von nativ Apps nachgedacht. Ich bin immer noch der Meinung, dass es nur wenige Anläße gibt, wirklich eine nativ App zu entwickeln (und damit auch für alle relevanten Betriebssysteme). Ein gutes Beispile ist hier die <a title="die Call a Bike Apps für's Stadtrad" href="http://www.callabike-interaktiv.de/index.php?id=89&amp;" target="_blank">Call a Bike App</a> von der Deutschen Bahn. Hier wird ein Geschäftsprozess für das Ausleihen von <a title="Stadtrad Hamburg" href="http://stadtrad.hamburg.de" target="_blank">Stadträdern</a> abgebildet; in einer WebApp würde dieser Prozess wahrscheinlich nicht so elegant lösbar sein.</p>
<p>Für normale Nachrichten oder Service-Auskunftssysteme reicht aber immer eine normale WebApp aus. Also Webseiten, die mit einem speziellen auf mobile Endgeräte optimierten JavaScript-Framework arbeiten. Bei <a title="Stadtportal Hamburg" href="http://hamburg.de/" target="_blank">hamburg.de</a> haben wir hier sehr gute Erfahrungen mit dem <a title="JQueryMobil Framework" href="http://jquerymobile.com/" target="_blank">JQueryMobil Framework</a> gemacht. So ist der neue Auftritt von mobil.hamburg.de nun für viele Smartphones optimiert worden, ohne das viele eigenständige Apps pro Betriebssystem erstellt wurden. Auch wirtschaftlich hat dies erhebliche Vorteile.</p>
<p>Natürlich gibt es bei WebApps heute noch einen gravierenden Nachteil. Abo-Modelle für Premium-Content können über eine WebApp noch nicht für die User-optimiert erstellt werden. Die Usability ist für die meisten User einfach noch nicht gegeben. Aber die Entwicklung wird hier weiter gehen und wir werden in nicht mehr all zu langer Zeit auch hier erhebliche Verbesserungen sehen.</p>
<p>Weiterführende Informationen zu diesem Thema:</p>
<ul>
<li>mein Beitrag auf dem Unternehmensblog von hamburg.de: <a title="mobil.hamburg.de im neuen Gewand" href="http://intern.hamburg.de/2011/06/30/mobil-hamburg-de-im-neuen-gewand/" target="_blank">mobil.hamburg.de im neuen Gewand</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Klas Roggenkamp von compuccino.com: <a title="Mobile Apps - Where's the beef?" href="http://compuccino.com/aktuell/2010/10/13/mobile-apps-where-is-the-beef" target="_blank">Mobile Apps &#8211; Where&#8217;s the beef?</a></li>
</ul>
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		<title>Linktipps für die 3. KW 2011</title>
		<link>http://klarekante.de/blog/2011/01/20/linktipps-3-kw-2011/</link>
		<comments>http://klarekante.de/blog/2011/01/20/linktipps-3-kw-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 14:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netze]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder zwei interessante Fundstücke im Netz über die Themen Entwicklung der Medien, der Wandel von Print zu Online für die Journalisten, und Social Medien in Unternehmen, die ich für sehr interessant erachte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2011%2F01%2F20%2Flinktipps-3-kw-2011%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2011%2F01%2F20%2Flinktipps-3-kw-2011%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Ich bin heute morgen über zwei interessante Slide-Share Beiträge gestoßen:</p>
<p>Zum ersten mal wieder ein sehr aufschlußreicher Seminar-Mitschnitt von Ulrike Langer, den den <a title="Media Digital" href="http://medialdigital.de/" target="_blank">Blog Media-Digital</a> betreibt. Ihr Seminar ging über die Veränderung des Journalismus und wie ein Journalist sich im Mark behaupten kann. Insbesonder die Einführung in das Thema ist sehr detailiert und auch deshalb ein guter Wissenspool über die Veränderungen im Bereich Printmedien auf dem Weg zu digitalen Medien -&gt; <a title="Journalismus 2.0 Seminar von Ulrike Langer" href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/journalismus-20-seminar-am-maz-180111" target="_blank">Journalismus 2.0</a></p>
<p>Das zweite heutige Funkstück geht um das Theam Social Media in Unternehmen von Dr. Holger Schmidt, der den <a title="Netzökonom-Blog von Dr. Holger Schmidt auf faz.net" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/default.aspx" target="_blank">Netzökonom-Blog</a> auf den Seiten von faz.net bespielt. Warum sollte ein Unternehmen sich in diesem Bereich tummeln und warum sollte sich nicht ausschließlich auf Social Medien für die Unternehmenskommunikation konzentrieren. Drei wichtige Gründe sollen hierfür zusammenfassend erwähnt werden: Owned Media (die eigene Webseite), Paid Media (gekaufte Werbung), Earned Media (Social Media) -&gt; <a title="Social Media in Unternehmen von Dr. Holger Schmidt" href="http://www.slideshare.net/HolgerSchmidt/social-media-in-unternehmen-6630524" target="_blank">Social Media in Unternehmen</a></p>
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		<title>Google Street View in Deutschland</title>
		<link>http://klarekante.de/blog/2010/11/20/google-street-view-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 15:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Google Street View wurde am 18.11.2010 in Deutschland für 20 Städte freigeschaltet. Ich bin erstaunt und zugleich erschrocken über die Menge der verpixelten Häuser. Wo waren die Datenschützer, die aufklären und nicht anklagen? Sind wir ein technikfeindliches Land geworden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2010%2F11%2F20%2Fgoogle-street-view-deutschland%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2010%2F11%2F20%2Fgoogle-street-view-deutschland%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Seit dem 18.11.2010 hat google das Produkte google-StreetView auch in Deutschland live geschaltet. Und jetzt kann jeder sehen, wie die verpixelten Bilder der verschiedenen Städte aussehen. Es sollen ca. 250.000 Anträge auf Verpixelung bei google eingegangen sein. Wenn ich durch Hamburg &#8220;fahre&#8221;, dann bekommt ich das Gefühl, dass alle Anträge von Hamburgern eingereicht wurden. Ich finde das schon sehr befremdlich und frage mich warum haben die Hausbesitzer oder Mieter das gemacht? Die nun bei google Stress View veröffentlichten Bilder sind bis zu zwei Jahre alt und so schnell werden die Bilder auch nicht mehr aktualisiert.</p>
<p>Was haben da Datenschützer in Hamburg und Kiel gewettert, dass hier Persönlichkeitsrechte eingeschränkt werden. Und unsere Verbraucherministerin Frau Aigner hat sich mit vor den Karren spannen lassen. Das hat doch alles nichts mit Datenschutz zu tun! Es handelt sich doch zum einen um statische Daten, die sich jeder Mensch betrachten kann, wenn er vor dem entsprechenden Haus steht. Die Fasaden von Häusern gehören zum öffentlichen Raum und jeder kann sie fotografieren. Und diese Bilder dürfen dann auch in Netz gestellt werden. Freunde von mir meinten, dass ein Einbrecher mit Street View besser einen Einbruch planen kann. Mit statischen Bildern. Das ist totaler Quatsch, weil mit Satellitenbildern viel besser die Umgebung nach Fluchtwegen absucht werden kann. Und dann sind da noch die anderen Dienste, wie z.B. bing.de mit dem Flugmodus oder sidewalk.de. Warum können bei diesen Angeboten ihr Bilder von Fassaden ohne Verpixelung im Netz bleiben?</p>
<p>Es wurde immer wieder die Verknüpfung von Geodaten mit entsprechenden Bildern hervorgehoben, die die gezeigten Aufnahmen in Street View zu persönlichen Daten werden lassen. Aber dies geht auch ohne Street View schon lange. Ein Chef kann aus der Personalakte die Adressen seiner Angestellten lesen und diese dann auf Google-Maps im Satelliten-Modus anzeigen lassen. Bei bing.de kann er auch noch in den Flugmodus wechseln. Damit kann jeder einmal um das Haus herumfliegen und sich das Haus von allen Seiten anschauen. Im Flugmodus können viel mehr Details erkannt werden, als in den Satelliten-Aufnahmen. Doch was hat ein Chef von diesen Informationen? Warum sollte sich ein Chef dafür interessieren, wie seine Mitarbeiter wohnen? Wenn etwas mit dem Mitarbeiter nicht stimmt, dann bekommt er es doch auf andere Wege mit. Und Immobilien-Makler können sich schon lange diese Informationen bei Spezial-Dienstleistern einkaufen. Warum ist jetzt auf einmal Google Street View ein Problem? Mit den Map-Diensten von google und bing geht die Verknüpfung schon lange und es hat keinen gestört. Und auch jetzt mit den verpixelten Bildern kann ich ein Abgleich machen &#8211; das ist der, der im verpixelten Haus wohnt &#8230;</p>
<p>Wo waren die Datenschützer, die den Datenschutz wirklich ernst nehmen und eine Gegeninitiative gestartet haben, um wirkliche Aufklärung zu leisten? Über Daten, bei denen eine Veröffentlichung durch den Eigentümer zustimmen muss. Die einmal aufklären, wie das mit den Rechten von Bildern im Netz ist. Die auch erklären, warum Bilder aus dem Fußballstadion mit grölenden Fans (als Fußballhasser muss ich eigentlich schreiben betrunkenen Fans) natürlich in der Zeitung, im Internet, im Fernsehen veröffentlicht werden dürfen, ohne jeden einzelne Person auf dem Bild fragen zu müssen. Bitte wo sind die Aufklärer, die den Bürgern die Angst vor den neuen Medien nehmen? Vor der neuen Technik! Wo sind die Datenschützer, die die Vorteile der neuen Technik erkennen und mit den Diensteanbietern zusammen den Datenschutz versuchen zu verbessern, ohne den Dienst an absurdum zu führen. Die mit den entsprechenden Firmen versuchen die neuen Techniken und Möglichkeiten in nutzbare Dienste zu verwandeln.</p>
<p>Ich möchte hier ein Beispiel aus meiner beruflichen Vergangenheit anbringen. Ich habe damals mit Volker Lehnen das Stadtportal Hamburg und das Landesportal für Schleswig-Holstein konzipiert. Wir haben viel über Personalisierung nachgedacht, um eingeloggten Usern eine individuelle Seite zu geben. Sie sollten Informationen, Bilder, Videos, Veranstaltungen und Nachrichten aus ihrer Region oder ihren Interessengebieten angezeigt bekommen, ohne viel Suchen zu müssen. Punkte die bei heutigen Plattformen wie facebook oder StudiVZ gang und gebe sind. Da wir nicht genau wussten, wie wir die Daten der User aufnehmen sollten und durften, haben wir mit dem damaligen Datenschutzbeauftragten der Stadt Hamburg, Peter Schaar, mehrere Meeting durchgeführt. Wir haben offen über unsere Ideen berichtet und Herr Schaar hat uns die Wege aufgezeigt, wie wir diese Daten erfassen und behandeln dürfen. Herr Schaar hat uns nie gesagt, dass wir dies oder das nicht machen dürfen. Er hat uns immer Tipps für die Umsetzung gegeben, damit unser Dienst Datenschutzkonform ist.</p>
<p>Im Fall von google Street View ist mir Herr Schaar leider nicht aufgefallen, dass er Aufklärung betrieben hat. Oder er hat es gemacht, es ist in den Medien und im Netz nur leider nicht aufgefallen. Ggf. bekomme ich hier im Bereich der Kommentare ja noch einige Hinweise.</p>
<p>Ich hoffe das wir in der Zukunft und diese Zukunft möge bitte schnell beginnen, wieder ohne große Emotionen über neue technische Entwicklungen im Netz sprechen können. Und das wir auch in Deutschland endlich Dienste sehen, die vergleichbar innovativ sind, wie die Dienste von google, Amazon, facebook.</p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p>Stephan Noller: <a title="Zürück auf die Bäume" href="http://www.beimnollar.de/2010/11/18/zuruck-auf-die-baume-%E2%80%93-wie-deutschland-seine-digitale-zukunft-versemmelt/#comments" target="_blank">Zurück auf die Bäume &#8211; wie Deutschland seine digitale Zukunft versemmelt</a></p>
<p>Jeff Jarvis: <a title="Deutschland, was hast Du getan" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-11/street-view-jeff-jarvis-verpixelung" target="_blank">Deutschland, was hast Du getan</a></p>
<p>Peter Schaar: <a title="Forum Street View auch in Deutschland" href="https://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?1495-Street-View-auch-in-Deutschland-bald-Online" target="_blank">Forum Street View auch in Deutschland</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>4. Hamburger Barcamp</title>
		<link>http://klarekante.de/blog/2010/11/14/barcamp-2010-hamburg/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 15:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sebständigkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[der 4. hamburger Barcamp hat am 12. und 13. November in den Räumen von Otto stattgefunden. Es gab einmal mehr wieder sehr gute Sessions zu den verschiedenen Themen im Bereich IT, SEO, Social Media, Recht und Selbständigkeit. Hier eine Zusammenfassung zu den von mir besuchten Sessions.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2010%2F11%2F14%2Fbarcamp-2010-hamburg%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2010%2F11%2F14%2Fbarcamp-2010-hamburg%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.barcamp-hamburg.de/"><img class="size-full wp-image-225 alignnone" title="barcamphamburg" src="http://klarekante.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/barcamphamburg.jpg" alt="" width="328" height="102" /></a></p>
<p>Am 12. und 13. November 2010 war es wieder so weit, der 4. Hamburger Barcamp wurde abgehalten. Und wie auch schon im letzten Jahr fand er in den Räumen von Otto statt. Die Organisation war wie im letzten Jahr perfekt. Wie immer ist die Versorgung der rund 400 Teilnehmen in den Pausen durch die Otto-Kantine besonders zu loben.</p>
<p>Da ich am 12. erst gegen 13:00 Uhr auf dem Camp sein konnte (im Office bei <a title="Mitarbeiterblog von hamburg.de" href="http://intern.hamburg.de" target="_blank">hamburg.de</a> mußten noch Punkte erledigt werden) begann meine erste Session mit dem Mittagessen und Networking. Ein nicht zu unterschätzend wichtiger Punkt auf einem Barcamp. Aus diesem Grund sind die Sessions auch immer nur 30 Minuten lang, um genug Zeit zum Diskutieren und Fragenstellen zu  haben.</p>
<p>In meiner ersten echten Session am Freitag habe ich mir die <a title="Startseite BuzzRank - Social Media und Campaign Monitor" href="http://buzzrank.de" target="_blank">buzzrank</a> von <a title="Startseite der Firma SocialObjects in Hamburg" href="http://socialobjects.de/" target="_blank">SocialObjects</a> angehört. Buzzrank ist ein neues Tool, um Social Media Aktivitäten im Netz zu beobachten. Um die Aktivität um eine Marke oder einen beliebigen Begriff beurteilen zu können sind folgende Schritte notwendig: Monitoring (twitter, facebook, youtube, blogs usw.), Analyse der Daten (wie wird über die Marke, den Begritt im Netz gesprochen &#8211; positiv, negativ, neutral ), Reporting (aus den gewonnenen Ergebnissen der Analyse werden die Daten zu Grafiken, Key-Playern, Cloudwords übersichtlich zusammen gefasst) und schließlich Kommunikation (Empfehlungen für die Kommunikation). Interessant ist, dass die Analyse der gewonnenen Daten über einen halbautomatischen Prozess analysiert wird. Halbautomatisch deswegen, weil ein Algorithmus in der Regel Sarkasmus und Ironie nicht erkennen kann. Oliver Wagner und Oliver Köster versprachen aber, dass der Algorithmus bis zu 60% der Aussagen richtig erkennt; der Rest muss wie in der Vergangenheit auch mit tatsächlichen Personen vorgenommen werden. Das Tool ist derzeit noch nicht online verfügbar, wird aber wahrscheinlich von mit Ende 2010 an den Start gehen. Gegenüber den anderen Marktteilnehmern in diesem Bereich wird  von einem vergleichbare günstigen Preis von 100 bis 1.000 €/Monat gesprochen. Von den Mitarbeitern von <a title="Das Stadtport der Freien und Hansestadt Hamburg" href="http://hamburg.de">hamburg.de</a> wird dieses Tool bestimmt auch evaluiert werden.</p>
<p>Meine nächste Session galt der agilen Produktentwicklung bei Xing. Hier hat Björn Waide den Prozess der Produktentwicklung bei Xing vorgestellt und wie die Zusammenarbeit zwischen Produktmanagement und Entwicklung organisiert ist. Ein äußerst interessanter Vortrag über die Orga bei Xing und die Umsetzung von horizontaler und vertikaler Organisationsstruktur. Die neue Struktur wurde bei Xing in den letzten 1,5 bis 2 Jahren eingeführt. Als Coach wurde der Verfasser vom Buch &#8220;<a title="amazon.com - Inspired - Create Products Customers Love" href="http://www.amazon.com/Inspired-Create-Products-Customers-Love/dp/0981690408/ref=sr_1_2/188-1551721-7371852?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1289741008&amp;sr=8-2" target="_blank">Inspired &#8211; How to create products customers love&#8221;, Marty Cagan</a> in die Firma geholt, der auch heute noch den Prozess tageweise betreut. Wer also mehr über die agile Produktentwicklung wissen will, dem ist das oben verlinkte Buch bei amazon.com empfohlen.</p>
<p>Nächste Session wieder ein anderes Thema: Business Punks in der Finanzwelt. Business Punks werden als Menschen bezeichnet, die eine komplett neue Idee in einer Branche einführen. Hier wurde der Aktienfond <a title="Startseite vom Aktienfond Investtor" href="http://www.investtor.de/home/" target="_blank">Investtor</a> vorgestellt. Ein Aktienfond, der von den Mitgliedern des Fonds für den Kauf und Verkauf von Aktien in den Fond gestaltet wird. Um in den Fond einsteigen zu können, müssen 80 Anteile im Wert von 4.000 € gekauft werden &#8211; der Kauf erfolgt über eine normale Bank oder direkt an der Börse. Der Kauf von Aktien erfolgt dann über Abstimmungen der Fondbesitzer über Abstimmungen. Damit auch möglichst viele Teilnehmer an den Abstimmungen mitmachen, gibt es ein weiteren Bonus am Ende des Jahres. Der Bonus wird an die Teilnehmer ausgezahlt, die die meisten Punkte in den Abstimmungen erreicht haben. Eine interessante Anlagestrategie im Bereich der Schwarm-Intelligenz. Es ist aber klar, dass eine Gruppe aus Menschen, die keine besondere Vorkenntnisse in diesem Bereich hat, immer schlechter sein wird, als eine Vergleichsgruppe mit starken Kenntnissen in diesem Fachbereich.</p>
<p>Die letzte Session am Freitag ging um WebTools, wie z.B. Dropbox, Google-Apps usw. Eigentlich eine interessante Vorstellung, aber es wurden von Andreas Pilz leider nur die Videos zu den einzelnen Tools gezeigt. Wichtige Punkte wie SSL-Verschlüsselung, SLAs und Backup der Tools kamen leider etwas zu kurz.</p>
<p>Samstag (13.11.2010) begann um 09:00 Uhr mit einem sehr guten Frühstück mit Rührei, Croissant, Quarkspeise, Kaffee und frisch gepresstem O-Saft. Wie auch schon im letzten Jahr hat die Sessionplanung leider erst sehr spät angefangen und so kam es wieder bei der ersten Sessionauswahl für den Tag zu Problemen. In welches Thema und welchen Raum.</p>
<p>Da die Session SEO und Wettbewerbsanalyse hoffnungslos überfüllt war, habe ich mich für die Session acht Schritt zum Erfolg entschieden. Es wurden verschiedene Aussagen von sehr erfolgreichen Unternehmern gezeigt, warum sie erfolgreich geworden sind. Das <a title="ted.com - Richard St. John's 8 secrets of success" href="http://www.ted.com/talks/richard_st_john_s_8_secrets_of_success.html" target="_blank">Video kann bei TED</a> angeschaut werden. Es sind folgende Punkte die irgendeiner Form zu einer bestimmten Zeit zusammen kommen müssen: serve, passion, work, focus, persist, ideas, good, push. Wenn einer dieser Punkte nicht vorhanden ist, dann kann man nicht wirklich erfolgreich werden. Wobei natürlich nicht wirklich jeder Punkt perfekt ausgeprägt vorhanden sein muss, aber er muss in irgend einer Form vorhanden sein.</p>
<p>In der nächsten Session ging es um <a title="de.wikipedia.org - Vorstellung Kanban" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanban" target="_blank">Kanban</a>. Es war eine der besten Sessions. Berd und Arne von <a title="it-agile - die Experten für agile Software-Entwicklung" href="http://www.it-agile.de/" target="_blank">it-agile</a> haben den Vortrag als Kanban-Projekt durchgespielt und haben die verschiedenen Grundlagen damit spielerisch dargestellt. Wie wird ein Projektboard geführt, wie werden Regeln erstellt, wie wird ein Projekt im Rahmen von Kanban abgearbeitet. Da im Publikum auch einige Scrum-Anhänger waren, wurden natürlich die kritischen Fragen gestellt: wer macht die Aufgabenverteilung, wie werden Tickets geblockt, wie wird die Kommunikation mit dem Kunden vorgenommen usw. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kanban nur dann wirklich gut eingesetzt werden kann, wenn im Projektteam eine Eigenverantwortlichkeit auch gegenüber kritischen, schwierigen Punkten gegeben ist. Da die Tasks vom Team gepullt werden und die Prio durch das Team festgelegt wird, müssen alle im Team den nötigen Biss haben. Nur wenn dies gegeben ist, kann Kanban richtig gut funktionieren.</p>
<p>Die nächsten beiden Sessions, die ich besucht habe gingen um Recht. <a title="Social Media Recht - Blog von RA Nina Diercks" href="http://socialmediarecht.wordpress.com/" target="_blank">Rechtsanwältin Nina Diercks</a> von der Kanzlei Rasch hat die Fallstricke des Urheberrechts im Bereich von Social Media beleuchtet. Nina verstand es eine trockne Materie sehr locker zu präsentieren. Die zweite Session ging um das Thema <a title="Jugend Medien Schutz Staatsvertrag" href="http://www.artikel5.de/gesetze/jmstv.html" target="_blank">Jugend Medien Schutz Staatsvertrag (VMStV)</a> und wurde von <a title="Sven Dietrich - Hamburg vs Berlin" href="http://pop64.de" target="_blank">Sven Dietrich</a> und <a title="Jens Pottblog - pottblog.de" href="http://pottblog.de" target="_blank">Jens Pottblog</a> gehalten. Sven beschäftigt sich sowohl beruflich als auch privat mit dem Thema. Er hat dargestellt, was ggf. ab dem ersten Januar 2011 gemacht werden muss, wenn der Vertrag in Kraft treten wird. Derzeit ist es Gott sei Dank noch nicht der Fall. Denn die Inhalte des VMStV sind mehr als absurd. Die Ministerpräsidenten der Länder haben im Vertrag entschieden, dass Webseiten vergleichbar zu Fernsehen, Radio und Kino behandelt werden sollen. Somit werden Sendezeiten und Freigaben für Jugendliche definiert. Und nun muss jede Seite entsprechend eingestuft werden. Dabei gibt es derzeit noch keine richtigen Vorgagen, wie dies passieren soll. Jens ging darauf ein, wie dieses Gesetzt noch verhindert werden kann. Es wird nur gültig, wenn alle Landesparlamente dies ratifiziert haben. Sein Tipp ist und jeder sollte diesen beherzigen, dass die entsprechenden Volksvertreter in den Landtagen dazu befragt werden soll, um sie noch umzustimmen.</p>
<p>Der 4. hamburger Barcamp war wieder ein voller Erfolg. Gute Sessions und gute Gespräche mit den diversen Besuchern. Ich hoffe, dass es auch in 2011 wieder ein Barcamp in Hamburg gibt! Vielen Dank auch nochmal an das Orgateam des Barcamp &#8211; ihr habt wieder eine gute Veranstaltung auf die Beine gestellt &#8211; Vielen Dank!</p>
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		<title>Links zum Wochenstart KW 45</title>
		<link>http://klarekante.de/blog/2010/11/08/links-zum-wochenstart-kw-45/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 08:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der heutigen Bahnfahrt zu meiner Arbeitsstelle bin ich auf die folgenden interessanten Beiträge gestoßen und erhalten von mir eine Lese-Empfehlung: Malte Steckmeister: Goolge zwingt Facebook Farbe zu bekennen: Kommt der Handelskrieg um Daten - Kristian Köhntopp: Ein paar Gedanken zum Thema NoSQL und Gary Arndt: Why Social Media is a better investment than SEO]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Auf der heutigen Bahnfahrt zu meiner Arbeitsstelle bin ich auf die folgenden interessanten Beiträge gestoßen und erhalten von mir eine Lese-Empfehlung:</p>
<p>Malte Steckmeister: <a title="Google zwingt Facebook Farbe zu bekennen" href="http://blog.stecki.de/archives/237-Google-zwingt-Facebook,-Farbe-zu-bekennen-Kommt-der-Handelskrieg-um-Daten.html" target="_blank">Goolge zwingt Facebook Farbe zu bekennen: Kommt der Handelskrieg um Daten</a> -</p>
<p>Kristian Köhntopp: <a title="Ein paar Gedanken zum Thema NoSQL" href="http://blog.koehntopp.de/archives/2969-Ein-paar-Gedanken-zum-Thema-NoSQL.html" target="_blank">Ein paar Gedanken zum Thema NoSQL</a> und</p>
<p><em>Gary Arndt: </em><a title="Social Media besser als SEO?" href="http://www.problogger.net/archives/2010/11/08/why-social-media-is-a-better-investment-than-seo/" target="_blank">Why Social Media is a better investment than SEO</a></p>
<h1><a href="http://blog.koehntopp.de/"><br />
</a></h1>
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		<title>Lastspitzen mit Cloud-Computing begegnen</title>
		<link>http://klarekante.de/blog/2010/11/07/cloud-computing-lastspitzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 13:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Computing]]></category>
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		<description><![CDATA[Cloud Computing ist derzeit ein großer Hype. Wie können Cloud Computing-Elemente genutzt werden, wenn der derzeitige Service auf einer dedizierten Plattform realisiert ist? Ich beschreibe diesmal wie Lastspitzen in einer Cloud behandelt werden. Und wie die Last mit einem HTTP-Proxy von der Plattform in die Cloud ausgelagert werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Die im Rechenzentrum eingesetzte Hardware in einem e-Commerce-Umfeld muss immer für die Spitzenlast dimensioniert sein. Wird dies nicht gemacht, ist ein Dienst in der Spitzenlast nicht performant oder nicht verfügbar. Gerade bei e-Commerce-Anwendungen ein k.o.-Kriterium und führt damit zu Image-Schäden und Umsatzverlust. Doch was kann dageben unternommen werden. In der letzter Zeit wird immer mehr der Begriff <a title="wikipedia - Cloud-Computing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">Cloud-Computing</a> genannt. Was ist die Idee dahinter? Vereinfacht dargestellt ist eine Cloud ein Verbund aus vielen (virtuellen) Rechnern, die über Netzelemente mit einander verbunden werden und damit als Summe angesprochen werden können. Die Anzahl der virtuellen Rechner kann nun über eine Management-Plattform gesteuert werden. Es können weitere Rechner in die Produktion genommen werden, wenn die Last auf den in der Produktion befindlichen Systeme über einen bestimmten Schwellwert ansteigt. Bei weniger Last kann die Anzahl der System reduziert werden. Die erforderliche Rechenkapazität kann somit entsprechend dem Lastverhalten gesteuert werden.</p>
<p>Auch wirtschaftlich ist dieses Vorgehen durchaus interessant, weil ein Kunde nur die Rechenleistung bezahlen muss, die er tatsächlich nutzt. Natürlich muss der  gewählte RZ-Dienstleister entsprechende Rechenkapazitäten bereitstellen, damit er die Spitzenlasten seiner Kunden abarbeiten kann. Der RZ-Dienstleister muss auf seiner Cloud-Plattform verschiedene Kunden in der Produktion haben, damit eine gute Verteilung der Rechenleistung vorgenommen werden kann. Die Verteilung kann entweder über Services, Inhalte oder Zeitzone erfolgen. Ziel muss es sein eine gleichmäßige Auslastung über alle Kunden von 60 bis 80% zu erzeugen. Je weniger durchschnittliche Auslastung des Gesamtsystems erreicht wird, desto teurer ist die Gesamtplattform für den Betreiber, aber um so höhere Lastspitzen kann ein Kunde auf der Plattform seinen Kunden oder Diensten zur Verfügung stellen.</p>
<p>Bei einer Cloud denkt in der Regel jeder erst man die großen Dienstleister <a title="T-Systems Cloudblog" href="http://cloudblog.t-systems.de/" target="_blank">T-Systems</a> oder <a title="Amazon Web Services" href="http://aws.amazon.com/de/" target="_blank">Amazon</a> (um nur zwei zu nennen &#8211; eine Liste von möglichen Anbietern gibt es bei <a title="wikipedia - Cloud-Computing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing">wikipedia/Umsetzungen</a>). Aber auch kleine Dienstleister können Kunden eine Cloud anbieten. So bietet z.B. der <a title="mcs Moorbek Computer Systems GmbH" href="http://www.mcs.de/de/leistungen_produkte/professional_datacenter.php" target="_self">RZ-Betreiber mcs</a> von <a title="Stadtportal Hamburg" href="http://www.hamburg.de/" target="_blank">hamburg.de</a> einen Webcluster für seine Kunden an. Hier können viele kleine Kunden eine skalierbare Rechnerplattform nutzen und so eine hohe Verfügbarkeit und Performance erwerben. Statt einen dedizierten Server zu betreiben, werden hier die Dienste der Kunden auf einer verteilten Plattform betrieben. Eine Plattform, die sich viele Kunden wirtschaftlich nicht leisten könnten. Wenn jeder Kunde eine dedizierten Server hätte, würde er eine durchschnittliche Server-Last bis 70-80% in der Verkehrsspitze fahren. Bei einer Spitzenlast von deutlich über 100% würde seine Verfügbarkeit und Performance nicht mehr sichergestellt sein. Auf dem Webcluster von mcs kann er jedoch diese Spitzen ohne Probleme abrufen.</p>
<p>Können Cloud-Dienste auch bei einer bestehenden dedizierten Plattform genutzt werden? Ich habe mir hierzu einmal ein paar Gedanken gemacht. Im ersten Schritt muss überlegt werden, welche Bereiche einer Seite auf die Cloud überführt werden können. Z.B. könnten dies alle statischen Bereiche einer Web-Seite sein. Über einen vor der Web-Seite geschalteten Proxy können die statischen Seiten ausgeliefert werden. Die dynamischen Seiten(-Elemente) werden vom Proxy nicht berücksichtigt und gehen auch weiterhin direkt auf die eigentlichen Web-Seiten. Der Proxy und auch die eigentliche Webseiten müssen so implementiert werden, dass sie html-Fragmente ausliefern können. Die komplette Seite wird dann erst auf dem Client des Users wieder komplett dargestellt: statische Elemente der Webseite kommen aus dem Proxy und dynamische Elemente werden über Ajax-Requests nachgeladen. Wenn nun der statische Anteil einer Web-Seite deutlich größer ist als der dynamische Teil, so ergibt sich ein großer Performance-Gewinn, weil eine Seite nicht komplett durch den Server bei jeder Anfrage erstellt werden muss. In der Regel können natürlich auch alle großen WCM (Web-Content-Management-Systeme) ihren Content statisch cachen. Da jedoch das WCM diese Leistung erbringt, muss auch entsprechende CPU-Lizenzen bereitgestellt werden. Mit einem open source Produkt, wie z.B. dem <a title="Web Proxy Varnish" href="http://www.varnish-cache.org/" target="_blank">Web Varnish</a>, kann ein hochperformantes WebCaching aufgebaut werden. Je nach Konfiguration des WebProxy werden die Seiten (-Elemente) vom Proxy abgefragt und zwischen gespeichert. Ein Seitenabruf wird dann vom WebProxy ausgeliefert. Wenn der WebProxy auf den gleichen dedizierten Servern wie das WCM installiert ist, wird die Last für die WCM-Dienste deutlich reduziert, da z.B. nur noch alle 1 bis 15 Minuten ein Request vom Proxy auf das WCM erfolgt. Bei einem Zugriff von mehreren Anfragen pro Sekunde auf das WCM eine große Lasteinsparung. Das WCM muss jetzt nur noch die echten dynamischen Anfragen bearbeiten.</p>
<p>Doch was hat der vorige Absatz mit Cloud-Computing zu tun? Ganz einfach, der WebProxy wird nun in die Cloud verschoben! Obwohl der Dienst auf einer dedizierten Plattform aufgebaut ist, kann ein kontinuierlicher  Wachstum des Traffics oder plötzlich auftretende Lastspitzen im Rechenzentrum abgefedert werden, ohne die eigene Hardware-Plattform zu erweitern. Die Verteilung des Traffics für eine Domain auf die verschiedenen dedizierten Server oder auf Cloud-Instanzen wird über einen Loadbalancer vorgenommen. Im Fall der Serverplattform für das Stadtportal hamburg.de werden wir in den nächsten Monaten uns weitere Gedanken über diesen Aufbau machen. Ich möchte das zu erwartende Traffic-Wachstum nicht mehr durch die eigene dedizierte Hardware-Plattform bereitstellen, sondern durch den bei mcs bestehenden WebCluster, um damit in der Zukunft WCM-Lizenzen und Hardware-Kosten einzusparen.</p>
<p>Wie das Projekt bei hamburg.de weitergeht und welche technischen Schwierigkeiten zu lösen sein werden, werde ich in Zukunft hier beschreiben.</p>
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		<title>Meine derzeitigen Lebensräume</title>
		<link>http://klarekante.de/blog/2010/10/30/meine-lebensraeume/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 21:17:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lebensraum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Derzeit spielen drei Städte in meinem Leben eine wichtige Rolle &#8211; Kiel, Hamburg und Bonn. Bedingt durch Studium und Jobs sind natürlich von viele weitere Städte als Wohnorte oder temporäre Verweilorte hinzugekommen. In diesem Blogpost habe ich einmal ganz spontan alle Gedanken zu den derzeit wichtigsten Städten in meinem Leben aufgeschrieben. Die Idee hierzu kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Derzeit spielen drei Städte in meinem Leben eine wichtige Rolle &#8211; Kiel, Hamburg und Bonn. Bedingt durch Studium und Jobs sind natürlich von viele weitere Städte als Wohnorte oder temporäre Verweilorte hinzugekommen. In diesem Blogpost habe ich einmal ganz spontan alle Gedanken zu den derzeit wichtigsten Städten in meinem Leben aufgeschrieben. Die Idee hierzu kam mir, als ich durch Zufall auf den Imagefilm der Stadt Kiel gestoßen bin.</p>
<h3>Die Landeshauptstadt Kiel</h3>
<p>In der Nähe von <a title="Die Landeshauptstadt Kiel, Schleswig-Hostein" href="http://www.kiel.de/" target="_blank">Kiel</a> wohne ich einem kleinen Dorf an der Kieler Förde (das Dorf ist zu klein, um ein eigenen Imagefilm zu erstellen &#8211; was sollen die auch von sich zeigen?). Kiel hat in meinem Leben immer eine schwierige Rolle eingenommen. Eine extrem hässliche Stadt mit einem wunderschönen Umland. Kiel war und ist in meinen Augen immer eine Arbeiterstadt und Marinestadt, aber in keine Dienstleistungs- oder Touristen-Stadt. Die alte ansässigen Schwerindustrien (Werften, Schiffsmotoren, usw.) arbeiten sich  von Krise zu Krise, so dass einfach neue Kernbereiche geschaffen werden müssen. Der Stützpunkt der deutschen Marine wird seit der Wiedervereinigung 1989 strategisch immer unwichtiger und wird nach meiner Meinung nur durch die Politik im Rathaus von Kiel und der Landesregierung gehalten. Die Vergangenheit aus Werften und Marinehafen haben Kiel auch erst zu dieser extremen Hässlichkeit verholfen. Durch die starke Zerstörung im zweiten Weltkrieg musste schnell Wohnraum für die Einwohner von Kiel geschaffen werden. Da wurde natürlich nicht auf Schönheit sondern auf lebensnotwendige Punkte geachtet.</p>
<p>Erst seit 2005 scheint sich das Bild zu ändern und im Kieler Rathaus wurde erkannt, dass hier etwas schlummert, welches auch vermarktet werden kann. Seit dieser Zeit wird Kiel auch als die Segelstadt dargestellt und erfolgreich vermarktet. Dies macht auch durchaus Sinn, da in Kiel die größte Segelveranstaltung der Welt stattfindet, die Kieler Woche! Mit dieser Erkenntnis wurde dann auch am Kieler Stadtbild gearbeitet. Die seit 2000 geschaffen architektonischen Bauten sind für meinen Geschmack zumindest überzeugend und aus dem hässlichen Entlein wird hier und da etwas schönes. Und dann ist da auch noch die Kieler Uni mit der sehr guten medizinischen Fakultät und das Weltwirtschaftsinstitut. Beide genießen mittlerweile einen Weltruf. Ja, und dann ist das noch etwas Tourismus, der durch die zunehmende Bedeutung des Kreutzfahrterminals und der Fähren nach Skandinavien begründet sein dürfte.</p>
<p>Ich finde den Imagefilm über Kiel eigentlich etwas zu lang, aber trotzdem sehenswert ..</p>
<p><a href="http://klarekante.de/blog/2010/10/30/meine-lebensraeume/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h3>Die Frei und Hansestadt Hamburg</h3>
<p>In <a title="Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg" href="http://www.hamburg.de/" target="_blank">Hamburg</a> arbeite ich seit vielen Jahren, es ist eine schöne Stadt, aber wohnen möchte ich hier nicht mehr. Früher war es für mich ein Traum in Hamburg zu wohnen und ich habe diesen auch 1999-2000 verwirklicht. Hamburg ist keine große Metropole sondern nur eine große Stadt, die sich manchmal schon sehr wie eine Kleinstadt verhält. Ich finde der folgende Satz passt ganz gut zu den Hamburgern und ihrer Stadt: <em>&#8216;Hamburg hat das Tor zur Welt, aber der Hamburger geht nicht durch, um neues zu entdecken&#8217;</em>. Hamburg ist natürlich in der Welt bekannt und hat sehr namhafte Unternehmen und die Wirtschaftsleistung des Tiefseehafens ist beachtlich. Auch wer gern Shoppen geht, ist in Hamburg sehr gut aufgehoben. Für meinen Geschmack sind hier Eppendorf und die Hamburger City immer einen Besuch wert. Die Üblichen Shopping-Meilen und Shopping-Center sind vergleichbar zu den, z.B., im Ruhrgebiet &#8211; nichts besonderes.</p>
<p>Für meinen Geschmack leidet die Architektur in Hamburg in den letzten Jahren etwas am Einheitsbrei. Neu Büroraumtempel bestehen in der Regel immer aus viel Stahl und Glas. Der hanseatische Baustiel aus gemauerten Gebäuden findet man bei Neubauten leider nur noch sehr selten. In der Hafencity werden viele schöne Gebäude gebaut; hier haben sich namhafte Architekten austoben können, aber der hanseatische Stil ist nicht zu erkennen. Die Gebäude könnten auch im Mediahafen in Düsseldorf stehen oder in Frankfurt oder Dresden. Schade eigentlich, denn hier wird wirklich die Seele von Hamburg verwässert.</p>
<p>Auch leidet die Kultur in Hamburg in den letzten Jahren. Natürlich hat Hamburg vielmehr zu bieten als Kiel oder Bonn. Aber richtig weltklasse Kultur ist in Hamburg nicht mehr zu sehen. Große Künstler werden in Deutschland in Düsseldorf, München oder Berlin gezeigt. Hamburg hat den Kietz, die Musicals, die staatlichen Theater und viele kleine Veranstaltungsstätten. Bis auf die Musicals würde kein Besucher nach Hamburg kommen. Auch die in Hamburg so hochgelobten großen Stadt-Events wie Hafengeburtstag und Dom sind keine echte Reise wert. Der Hafengeburtstag ist ein großes Besäufnis mit Wurstverkauf. Und der Dom (früher habe ich echt gedacht, dass sei etwas ganz besonderes) ist ein Jahrmarkt, Kirmes, Rummelplatz mit Fahrgeschäften. Bleibt noch der Kietz. Die sündige Meile in Hamburg. Sie ist wirklich einmalig, weil hier soviel Elend und Kommerz und Unterhaltung auf einem Fleck sind. Und jeder sollte einmal durch diese Straße gelaufen sein, der Hamburg besucht (dies sollte ein Besucher aber ausschließlich am Abend machen &#8211; so bleibt einem zumindest der wahre Zustand der Bauten auf der Reeperbahn erspart)</p>
<p>Der Vorteil an Hamburg sind die Arbeitsmöglichkeiten, die Verkehrsanbindung und die Größe der Stadt. Ich bin gern in Hamburg, aber wie gesagt nur zu Besuch und nicht als Einwohner.</p>
<p><a href="http://klarekante.de/blog/2010/10/30/meine-lebensraeume/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h3>Die Bundesstadt Bonn</h3>
<p>In <a title="die Bundesstadt Bonn" href="http://www.bonn.de/" target="_blank">Bonn</a> bin ich geboren und bezeichne es immer noch als meine Heimat, obwohl ich dort nur sehr kurz gelebt habe. Aber irgendwie verbinde in mit der Stadt immer nur positives. Wenn ich mal wieder in Bonn bin, dann fühle ich mich wohl und bin zufrieden; wahrscheinlich weil im Umkreis von Bonn viele Verwandte und Freunde wohnen. Und ich liebe den Rhein und die Landschaft links und rechts vom Rhein.</p>
<p>Bonn ist ja wie die Jungfrau zum Kind zu einer weltweit bekannten Stadt geworden. Dadurch, dass es nach dem zweiten Weltkrieg zur Bundeshauptstadt geworden ist. Die merkt man auch noch heute. Eine schöne Stadt, die ungefähr so groß ist wie Kiel, aber im Gegensatz zu Kiel Unternehmen mit Weltruf beheimatet. Die Deutsche Telekom AG und die DHL / Deutsche Post. Beides sind ehemalige Staatsunternehmen und somit wird klar, warum dieser Standort als Unternehmenssitz gilt.</p>
<p>Seit dem die Bundesregierung jedoch in Berlin sitzt und in Bonn nur noch Außenstellen der Ministerien sitzen, ist Bonn wieder in einen tiefen Schlaf gefallen. Der offizielle Titel von Bonn ist seit dem Wegzug der Bundesregierung übrigens &#8216;Bundesstadt&#8217;. Es geht wieder gemächlich zu. Diplomatenfahrzeuge sind aus dem normalen Leben eigentlich verschwunden. Die alten Regierungsbauten sind fast alle anderen Zwecken zugeführt worden. Das schöne ist aber, dass Bonn immer noch vom Image der Bundeshauptstadt profitiert. Die Stadt versprüht immer noch etwas besonderes. Ansonsten ist Bonn heute in meinen Augen eine schöne Universitätsstadt mit einem unheimlich schönen Flair. Ich freue mich immer wieder, wenn ich nach Bonn komme!</p>
<p><a href="http://klarekante.de/blog/2010/10/30/meine-lebensraeume/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<item>
		<title>WebContentManagement ist tot &#8211; die Segmentierung im Netz</title>
		<link>http://klarekante.de/blog/2010/09/26/webcontentmanagement-ist-tot-die-segmentierung-im-netz/</link>
		<comments>http://klarekante.de/blog/2010/09/26/webcontentmanagement-ist-tot-die-segmentierung-im-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 11:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tim Walters sagt auf der CoreMedia Connect das "Web Content Management is dead". Das Magazin Wired schreibt sogar das "Web is dead". Doch was steckt hinter diesen Aussagen? Nichts anderes als dass sich das Netz noch weiter Aufteilen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2010%2F09%2F26%2Fwebcontentmanagement-ist-tot-die-segmentierung-im-netz%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fklarekante.de%2Fblog%2F2010%2F09%2F26%2Fwebcontentmanagement-ist-tot-die-segmentierung-im-netz%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Auf der Key-Note der ersten <a title="WebSite CoreMedia" href="http://coremedia.com" target="_blank">CoreMedia</a> Connect Veranstaltung am 23.09.2010 in der Hamburger Speicherstadt hat <a title="Tim Walters, Forrester" href="http://www.forrester.com/rb/analyst/walters_tim" target="_blank">Tim Walters von Forrester</a> einen Vortrag über die Zukunft des Web Content Managements (WCM) gehalten. Sehr interessant und provokativ. Seine zentrale Aussage &#8220;WCM is dead&#8221;. Gleich als nächstes wurde der Artikel aus der <a title="www.wired.com" href="http://www.wired.com" target="_blank">wired</a> hochgehalten, in der sogar das <a title="The Web Is Dead" href="http://www.wired.com/magazine/2010/08/ff_webrip/all/1" target="_blank">Web als tot</a> gehalten wird. Und dann gab es in dieser Woche einen Bericht, dass das Netz viel größer ist, als es derzeit in Suchmaschinen indiziert ist. Diese Aussagen müssen als erstes einmal im einzelnen Bewertet werden, um sie dann mit etwas Abstand wieder zusammen zu betrachten.</p>
<p>Die Aussage von Tim Walters, dass das WCM tot ist, stimmt natürlich nicht. Aber ein Content-Management-System (CMS) kann sich heute nicht ausschließlich nur auf die Verwaltung von Web-Inhalten konzentrieren. Das Web ist durch die Sozialen Netze wie Facebook, twitter (ich will hier nicht alle aufzählen) viel vielschichtiger geworden. Ein Unternehmen muss heute nicht nur Content erzeugen, SEO-Maßnahmen ergreifen, um die User auf seine Seiten zu <span style="text-decoration: line-through;">locken</span> ziehen. Ein Unternehmen muss sich auch um die Sozialen Netze kümmern, um dort mit den Usern zu kommunizieren. Der einfachste Weg ist diese Sozialen Netze als Link Schleuder zu benutzen. Ich schreibe hier extra Link Schleuder, weil die Anzahl der Links die in Sozialen Netzen von einem Unternehmen verbreitet wird auch sehr schnell zur Abkehr von diesem Unternehmen führen kann. <span style="text-decoration: line-through;">Wertvolle</span> Informationen gehen dann also an den entsprechenden Usern vorbei. In vielen Studien wird deshalb die Kommunikation mit dem User empfohlen. Einen sehr lesenswerten <a title="Die Debattenkultur bei Zeit Online und Sueddeutsche.de" href="http://medialdigital.de/2010/09/15/die-debattenkultur-bei-zeit-online-und-sueddeutsche-de-ein-vergleich/" target="_blank">Vergleich ist auf Media Digital über das unterschiedliche Vorgehen</a> auf sueddeutsche.de und zeit.de dargestellt. Und ein Unternehmen muss sich ggf. um die Apps auf mobilen Endgeräten kümmern. Auch hier muss Content in einer anderen Form ausgespielt werden. Ein modernes CMS muss also nicht nur einfach Content auf eine Seite ausspielen, sondern viel mehr Bereiche berücksichtigen. Aus diesem Grund stimmt die Aussage, dass ein WCM tot ist. Ein CMS muss heute ein &#8211; ich nenne es &#8211; MDCM (Multi Distribution Content Management) sein.</p>
<p>Der Bericht von Chris Anderson in der wired geht genau genommen in die gleiche Richtung, nur mit dem Schwerpunkt auf die Apps. Derzeit erleben Apps durch das starke Wachsum im Bereich des mobilen Internets einen starken Hype. Verschiedene Studien von Nielsen und der AGOF untermauern diesen Trend mit entsprechendem Zahlenmaterial. Viele Apps sind aber genau genommen wieder nur Browser, die den Content dann von oben beschriebenen MDCM laden. In der Regel handelt es sich um html5-Seiten, die in einem speziellen Rahmen von der App geladen. Die Inhalte werden aber nicht mehr über den klassischen Browser geladen. Ein User mit einem modernen Smartphone (egal ob iPhone, Android, Windows Mobile oder Blackbarry) startet für alle Fragen eine verschiedene App, z.B. für Facebook, twitter, Wetter, Nachrichten usw. Somit übernehmen die Apps eigentlich nur die Bookmarkfunktion der Browser (gleiches kann ein User eigentlich auch mit den Seiten in einem Browser machen, aber für die User scheint es einfacher zu sein, sich mal eben eine App zu installieren). Ist das Web also tot? Aus meiner Sicht nein, nur die Art wie die Web-Seiten aufgerufen werden, wird nach sich nach dem aktuellen Trend verschieben. Ich konnte mich auf der CoreMedia-Veranstaltung auch mit Tim Walters noch unterhalten. Wir haben lange über Apps diskutiert. Er gab mir Recht, dass er derzeit auch noch nicht den langfristigen Siegeszug von Apps sieht; dies wird sich in den nächsten 5 Jahren entscheiden. Apps haben aus meiner Sicht nur dann einen Vorteil, wenn ich Geschäftsprozesse damit aussetzen kann. z.B. wenn ich AR mit einbinden kann, wenn ich z.B. Bedienungsanleitungen in der Kombination Kamerabildern kombinieren kann. Ein User hält die Kamera seines Smartphone auf das neue Auto, im Hintergrund werden Informationen auf das Display des Phones geladen und die verschiedenen Funktionen des Autos erklärt, z.B. wie kann die Klimaanlage, die Standheizung eingestellt werden. Da sich die Anzahl dieser Anwendungen in der Zukunft stark vermehren werden, wird der Traffic für diesen Teil im Netz stark zu nehmen (es gab dies ja früher nicht). Bei einer Hundertprozentbetrachtung des Traffics, wird somit der Anteil des WebTraffics abnehmen. Ob sich aber die vielen derzeit auf dem Markt befindlichen Nachrichten- oder Magazin-Apps durchsetzen wird sich noch entscheiden, weil die Betreiber dieser Seiten viele verschiedene Endgeräte berücksichtigen müssen. Ich wage mal die Aussage, dass die Apps dieser Anbieter in der Zukunft reine StarterApps sind und sich der Content ausschließlich html5-Webseiten sein werden.</p>
<p>Die Anzahl der Seiten im Netz (ich schreibe hier absichtlich Netz und nicht Web) wird in der Zukunft stark zunehmen. Und viele dieser Seiten werden nicht über die Suchmaschinen wie google oder bing erreichbar sein. Die Sozialen Netze werden viele Seiten hinter einer Anmelde-Seite für Suchmaschinen unsichtbar machen. Die Anzahl der geschlossenen Benutzergruppen, die innerhalb der Sozialen Netze wird stark ansteigen &#8211; schließlich will nicht jeder seine privaten Daten allen im Netz präsentieren. Auch wenn Eric Schmidt von google dies gern hätte; er kommt ja mit seiner Suchmaschine derzeit nicht über die Anmeldeseite einer Gruppe hinweg. Auch die im letzten Absatz beschriebenen Seiten, die nur über Apps ausgeliefert werden, können von den Suchmaschinen nicht erfasst werden. Aber auch in der Vergangenheit gab es geschlossene Benutzergruppen, die von dem Suchmaschinen nicht erfasst werden konnten. Diese Seite wurden über Landingpages oder eben über Links in eMails für die User erreichbar. In der Zukunft wird sich also nicht viel ändern, nur die Anzahl der Segmentierung im Netz wird sich stark erhöhen. Wir werden uns daran gewöhnen, dass wir in der verschiedenen Segmenten im Netz verschiedene Suchen anwenden müssen. In Sozialen Netzen werden wir anders suchen als im klassichen Web. Und in Apps werden wir nur die eine Seite durchsuchen können. Aber gerade der Bereich der Sozialen Netze wird ein völlig neues Suchverhalten entstehen lassen. Wie finde ich die interessanten Gruppen zu einem bestimmten Thema in einer geschlossen Benutzergruppe.</p>
<p>Das Netz wird sich also weiter in verschiedene Segmente aufteilen. Diesen Schritte werden auch die CM-Systeme mitmachen und sich in Multi Distribution erweitern werden. Für große WCM-Hersteller wird es immer komplexer auf alle Anforderungen einzugehen. Es werden sich neue Anbieter finden, die sich genau auf einen Anwendungsfall innerhalb einer Branche mit Spezialtools konzentrieren. Durch die neuen Segmente wird sich die Aufteilung des Netztraffics verändern. In Summe wird der Traffic weiter deutlich steigen, in den verschiedenen Segmenten wird es aber zu einer messbaren Abnahme kommen. Und durch die verschiedenen Segmente im Netz wird sich das Suchverhalten ändern und es wird neue Tools geben, die genau dieses unterstützen werden.</p>
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		<title>Radiopreis und andere Galas</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 11:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jmd</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Radiopreis 2010 wurde auf 27 Radio-Sendern parallel und live übertragen. Warum ich solche Art von Sendungen nicht mag.]]></description>
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<p>Am Freitag, den 17. September 2010, war es soweit. Die Radio-Sender haben sich selber gefeiert und die Sendung erst live bei 27 Radio-Sendern und anschließend auf N3 als Aufzeichnung im Fernsehen übertragen. Die Show war genauso wie bei einer Gala im Fernsehen. Ich mag diese Art von Sendungen nicht! Warum? Hier die Erklärung:</p>
<p>Es werden Moderatoren geehrt für eine besonders gute Sendung oder ein besonders gutes Interview. Es wird eine Laudatio gesprochen, es kommt eine Wiederholung der entsprechenden Sendungen. Dann kommt der Preisträger oder die Preisträgerin und bedankt sich bei Mutti, Papa, allen ihnen nachstehenden Freunden und Bekannt und manchmal auch beim Team, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Alles extrem langweilig für mich, alles ist nur eine riesige Show und fertig. Und dann wird eine solche Radio-Sendung auch gleich parallel auf mehreren Sendern in Schleswig-Holstein gesendet (NDR2, RSH ggf. noch weitere, ich hatte keine Lust mir noch mehre Sender anzuhören).</p>
<p>Was aber hat den Erfolg einer Sendung erst möglich gemacht? Das TEAM! Und das Team fängt an beim Redakteur, der sich die Recherche zu einem Thema macht, geht über die Programm-Verantwortlichen, die die Produktion in den Sendeplan aufnehmen, über die Techniker, die die Sendung schneiden und senden, bis hin zur Putzfrau, die dafür sorgt, dass ich alle im Büro  wohl fühlen. Der Lohn des gesamten Teams ist dann, dass die Leute vor dem Radio die Sendung hören und damit die Quoten stimmen. Wenn die Sendung gut war, dann wird die Sendung oder die Idee der Sendung für andere Produktionen wiederholt. Fertig.</p>
<p>Ich als Konsument schenke dann meine Aufmerksamkeit einer guten Sendung, einem Film oder auch einer Zeitung, einer WebSeite. Und wenn das ganz viele Konsumenten oder User machen, wird ein Format erfolgreich. Wenn es schlecht gemacht ist, wird Konsument oder User das Angebot nicht mehr nutzen und das Team muss sich überlegen, wie es gegensteuern kann. Ob ein Angebot erfolgreich ist, läßt sich über viele unabhängige Statistiken ablesen. Und dass sich dann die Macher für die verschiedenen Formate feiern, kann ich auch gut nachvollziehen. Aber wenn ich nur etwas konsumiere, dann sind mir solche Feiern egal. Mir sind die Schauspieler, Moderatoren, Programmmacher egal, weil die einfach einen guten Job machen sollen, damit ich mich gut unterhalten kann. Ich habe keine Lust mir Feste anzuschauen, bei denen sich andere feiern.</p>
<p>Natürlich gibt es auch Formate, in denen genau diese Medien-Menschen vorgestellt und interviewt werden. Und es ist dann auch interessant solche Sendungen zu verfolgen, weil es hier um die besondere Einzelleistung oder die Ansichten einer Person geht. Hier werden wirkliche Hintergrundberichte und Informationen vermittelt. Bei einer Gala steht diese Art der Information aber nicht im Vordergrund; hier geht es ausschließlich um das sich selber feiern und präsentieren. Und so eine von Sendung mag ich nicht, egal ob im Fernsehen oder wie 2010 zum ersten Mal im Radio &#8230;</p>
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